Abgeschlossene Projekte (seit 2007)
Personal
MTA für Neuromonitoring
In München gibt es trotz großen Bedarfs und stetiger Anfragen von Eltern, Elternverbänden und Kollegen zurzeit nur ein Bett in dem prächirurgisches EEG-Videomonitoring und schlafmedizinische Diagnostik für schwerkranke Kindern mit chronischen Erkrankungen des Nervensystems und der Atemwege durchgeführt werden könnte.
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Während die weitere technische Ausstattung und Anbindung an die Intensivstation PIPS durch einen Antrag an die Stadtstiftung München ab 10/2010 realisiert werden kann, war die personelle Situation mit nur einer diensthabenden MTA nicht weiter tragbar.
Alle Versuche mit der Verwaltung hier schon jetzt eine tragfähige Zukunftslösung zu implementieren scheitern zur Zeit unter Verweis auf die Neuberufung eines neuen Klinikchefs.
Für die Versorgung der betroffenen Kinder und die notwendige personelle Ausgestaltung dieser Einheit finanziert der Hauner Verein eine MTA Stelle für ein Jahr (bis Mitte 2011)
Wenn Sie mehr über Epilepsien und das notwenige EEG Video-Monitoring
erfahren möchten, dann klicken Sie hier >>![]()
Zivildienstleistender für die Kinderpsychosomatik
Zunehmend erhöht sich die Anzahl der Jungen mit schweren Traumatisierungen und emotionalen Entwicklungsstörungen, sowie psychosomatischen Symptomen. Alle diese Jungen haben mit männlichen Bezugspersonen keine positiven Erfahrungen gemacht. Im Gegenteil: In der Regel wurden sie durch die Väter oder andere männliche Personen traumatisiert. In der Vergangenheit wurden sehr gute Erfahrungen mit Zivildienstleistenden auf der kinderpsychosomatischen Station gemacht, die sowohl den Jungen für positive emotionale Erfahrungen zur Verfügung stehen, als auch stark entlastend auf die Arbeitssituation auf Station einwirken.
Sozialpädagoge für die Immundefektambulanz
"Je früher eine Beziehung zu einer Familie aufgebaut wird, desto
eher sind Hilfsangebote möglich!"
Besondere Hilfe brauchen die Kinder, Jugendliche und deren Eltern in unserer
Immundefektambulanz, denn dort kommt es häufig nach einer sehr ernsten
Diagnose zu einer breiten Palette psychosozialer Fragestellungen
und Problemen,
die nur von einem im Bereich der Immunerkrankungen geschulten Sozialpädagogen
beantwortet oder gelöst werden können.
Wenn Sie mehr über die Arbeit des Sozialpädagogen wissen möchten,
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Assistenzarzt für die Onkologie
Wenn die vierjährige, an akuter Leukämie erkrankte Marie mit ihrer Mutter in die Onkologisch - Hämatologische Tagesklinik (OHTK) des Dr. von Haunerschen Kinderspitals kommt, ist sie eines von etwa 30 Kindern, die dort täglich untersucht und behandelt und deren Eltern beraten werden. Diese Flut von medizinisch-therapeutischen Problemen, die Kinder und Jugendliche mit schweren Erkrankungen aufweisen, haben eine Oberärztin und zwei Assistenzärzte zu bewältigen versucht. Während sich die Patientenzahlen in der OHTK in den vergangenen 5 Jahren verdoppelt haben (2007: ca. 750 Patienten, ca. 7600 Patientenvorstellungen) blieben die Arztstellen konstant. Eine äußerst prekäre Situation. Um diesen Missstand zu verbessern, finanzierte der "Hauner Verein" 2009 eine halbe Arztstelle in der Onkologie, damit Kindern wie Marie ausreichend Zeit eingeräumt werden kann, um sich mit ihnen und mit ihren spezifischen medizinischen und psychosozialen Problemen eingehend zu befassen.
Facharzt für Gastroenterologie, speziell zur Vor- und Nachsorge bei Lebertransplantationen
Der Verein finanzierte eine volle Arztstelle in der Abteilung Gastroenterologie, Hepatologie, insbesondere zur Betreuung von Kindern mit schweren Lebererkrankungen, die vor oder nach einer Lebertransplantation stehen.
Facharzt für Nephrologie, speziell zur Behandlung von nephrologischen Fehlbildungen und Aufbau Heimdialyse
Der Hauner Verein finanzierte 2008 eine halbe Arztstelle in der Nephrologie, um Fehlbildungen der Nieren, Harntransportstörrungen oder chronische Nierenerkrankungen zu behandeln. Mit dieser Stelle konnte allein die nephrologische Ambulanzsprechstunde von 1 1/2 Tagen auf 3 Ambulanztage erhöht werden, um dem großen Behandlungsbedarf gerecht zu werden. Außerdem übernahm er in einer Übergangsfinanzierung die Kosten für eine weitere Fachärztin, die sich besonders für eine Kooperation des Dr. von Haunerschen Kinderspitals und dem Schwabinger Kinderkrankenhaus bezüglich dem Aufbau von Heimdialyseplätzen einsetzt.
Medizinisch-Therapeutisches Gerät
Kanülen und ein Monitor für Madina
Madina ist ein kleines russisches Mädchen, die an sog. “Hämangiomen” leidet. Das sind meist gutartige Tumore im Bereich der Blutgefäße, die häufig im Säuglings- oder Kinderalter auftreten. Meistens bedürfen sie keiner Therapie. Doch Madina hatte großes Pech! Bei ihr traten die Wucherungen im Bereich der Luftröhre auf und sie drohte zu ersticken.
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Für die nicht ganz einfache Operation sammelten die Eltern ihre gesamten Ersparnisse, damit ihr Kind in Deutschland behandelt werden konnte. Madina wurde dann im Dr. von Haunerschen Kinderspital operiert. Leider muss die Kleine vorerst noch eine Trachealkanüle behalten, um die Luftwege freizuhalten, d.h. es wurde ein Luftröhrenschnitt vorgenommen, der vorerst nicht geschlossen wird.
Da die Mutter aus finanzieller Not vorzeitig wieder nach Russland zurück musste und sie in Russland nur eine ungeeignete Kanüle bekommt, hat die Abteilung für Bronchoskopien um Unterstützung für die Besorgung der Kanülen der zugehörigen Medizinprodukte und um einen Monitor gebeten,, der im Notfall Alarm schlägt, wenn die Sauerstoffsättigung im Blut nicht ausreichend ist – anderenfalls kann die Mutter dies nur beurteilen, wenn ihr Kind blau anläuft!
Kosten insg. Euro 1.700.-
Elektrisch höhenverstbare Liege
Das EKG – Labor der Klinik benötigte dringend eine höhenverstellbare Behandlungsliege: “ Da wir hier im EKG eine rückenfreundliche Patientenliege haben (d.h., sie ist höher als die üblichen Untersuchungsliegen), ist es für die Patienten die im Rollstuhl zu uns kommen (z.B. mit Muskeldystrophie) besonders beschwerlich auf die Liege zu kommen.
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Trotz vorhandenen Tritthocker müssen wir die teilweise sehr schweren Patienten auf die Liege heben. ”Der Hauner Verein freut sich, dass er Dank einer privaten zweckgebundenen Spende diesen Wunsch erfüllen konnte.
Beatmungsgerät
Ein schwerst erkranktes Kind auf eine Intensivstation zu verlegen, ist für
Eltern ein Albtraum und für die behandelnden, verantwortlichen Ärzte eine große
Herausforderung. Sie werden mit allen verfügbaren Mitteln versuchen, das Leben
des Kindes zu retten.
Doch was geschieht, wenn keineswegs "alle Mittel" verfügbar sind?!
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Unsere Pädiatrische-Intensiv-Pflege-Station (PIPS) verfügt zwar grundsätzlich über 10 Beatmungsplätze, doch leider bestand nur die Möglichkeit maximal 8 Patienten zu beatmen. Hierfür standen uns 6 Beatmungsmaschinen und 2 ältere, oft reparaturbedürftige Geräte zur Verfügung. Zuletzt genannte Maschinen können nur bei bestimmten Indikationen eingesetzt werden. Ein Großteil der Beatmungsgeräte ist durch so genannte Langzeitpatienten über Monate belegt, so dass wir im Notfall oftmals große Schwierigkeiten hatten, ein Beatmungsgerät einsetzen zu können. Hin und wieder halfen uns die anderen Intensivstationen vorübergehend mit Leihgeräten aus, wenn diese zufällig frei waren.
Eine untragbare Situation für alle Beteiligten, die so schnell wie möglich verändert werden musste!
Die "Elterninitiative Intern 3 im Dr. von Haunerschen Kinderspital", die "Krebshilfe Ebersberg" und der "Hauner Verein" haben beschlossen, in einer gemeinsamen Anstrengung, die Kosten von insg. 30.000.- Euro für ein hochmodernes, neues Beatmungsgerät jeweils zu dritteln, um die Anschaffung zu erleichtern und Dank einer erfolgreichen Spendenaktion ist dies auch gelungen!
Zusatzmodul für das gespendete Beatmungsgerät
Wir freuen uns, dass wir zu dem bereits anteilig gestifteten Beatmungsgerät ein
Zusatzgerät anschaffen können, dass
den behandelnden Ärzten die Option gibt, eine spezielle Patientengruppe mit
einem Helium-haltigen Atemgemisch zu versorgen, das wegen seiner geringen Viskosität nicht nur die Atmung sehr erleichtert,
sondern auch das beatmen!
Lokomat
Zu den beendeten Projekten für den "Hauner Verein" zählt auch der Lokomat:
Die Abteilung für Entwicklungsneurologie untersucht, wie mit Hilfe
eines
Gehtrainers “Lokomat”, die Gehfähigkeit
von bewegungsgestörten Kindern (z.B. nach Hirntumor, Schädel-Hirn-Trauma
oder Cerebralparese) langfristig verbessert werden kann und stellt
erstmalig und modellhaft in Deutschland diese Therapieform zur Verfügung.
Wenn Sie mehr über die Arbeit mit dem Lokomaten wissen möchten,
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Spiral - Computertomographen (CT)
Der Verein zur Unterstützung des Dr. von Haunerschen Kinderspitals
beteiligte sich 2001 mit 200 000 DM an der Finanzierung eines hochmodernen
Spiral -
Computertomographen (CT) mit Dosisautomatik, dessen Gesamtkosten sich auf
600 000 DM beliefen. Dieses in der Röntgenabteilung der Klinik inzwischen
unverzichtbare Gerät ermöglicht Dosis-reduzierte Bildgebung von
hoher Qualität (Dosisreduktion um 80% gegenüber einem Standard-CT),
die insbesondere Patienten mit soliden Tumoren und Patienten mit Lungenerkrankungen
zugute kommt.
Umbauarbeiten
Stillzimmer
Ein Projekt, das dem Verein besonders am Herzen lag, war die Schaffung eines separaten Stillzimmers mit Überwachungsmonitor für die Neugeborenenintensivstation, in dem sich auch Familienmitglieder treffen können.
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Vis à vis der Neugeborenenintensivstation (NIPS) steht für die Mütter ein Raum zur Verfügung, in dem sie entweder ihre Sorgenkinder direkt stillen oder aber zumindest ihre Muttermilch abpumpen können. Dieses Zimmer wurde auf Grund der großen Raumnot auch als Büro genutzt und ist war für diesen Anlass mehr als ungemütlich eingerichtet.
Glücklicherweise wurde nun ein anderer Arbeitsplatz gefunden und dieser Raum kann nun ausschließlich für die Mütter und Kinder der NIPS genutzt werden.
Wunsch der Station und der Eltern war nicht nur eine entsprechende Umgestaltung des Raumes, sondern auch die Schaffung einer Überwachungsmöglichkeit der kleinen Patienten von der Intensivstation aus. Durch diesen Überwachungsmonitor können wesentlich mehr Mütter mit ihren Kindern diesen Raum nutzen, dort in einer gewissen Intimität, die auf der Intensivstation selbst nie gegeben ist, ihre Babys stillen, sich mit Familienmitgliedern treffen und auch die Geschwisterkinder haben nun hier die Möglichkeit, ihr neues Geschwisterchen, was so viel Aufregung verursacht, kennenzulernen!

Viele der kleinen Patienten liegen wochenlang, zum Teil sogar monatelang auf der Intensivstation, so dass es auch für die Mütter ein großer Schritt in die häusliche Normalität bedeutet, wenn sie mit Ihren Kindern die Intensivstation verlassen dürfen - auch wenn die Entfernung sehr klein und das Kind immer noch überwacht bleibt.
Wir danken unseren Spendern, speziell Familie Bresser und Familie Brandlhuber für Ihre großherzige Unterstützung!
Eltern/Arzt Gesprächszimmer auf der PIPS (Pädiatrischen Intensivstation)
In den alten, ehrwürdigen Räumlichkeiten des Dr. von Haunerschen Kinderspitals herrscht immer große Raumnot und daher wird versucht, alle nicht ganz so wichtigen Funktionsräume aufzulösen oder in den Keller zu verlegen. Die Schwester und Ärzte der Intensivstation "PIPS" haben sich einen Raum gewünscht, in dem sie sowohl in Ruhe Computerarbeiten, als auch schwierige Elterngespräche führen können.
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Als Raum bot sich das Schwesternumkleide-zimmer an, das in einen abgeschlossenen (und deshalb sicheren) Bereich in den Keller verlegt werden konnte. Dank einem Spendenaufruf in der Abendzeitung München konnten ausreichend Gelder für die neue Ausstattung gesammelt werden. Der Umbau läuft zur Zeit noch!
Abteilung für Infektologie/Immundefekte 
In dieser Abteilung des Hauses werden Kinder mit angeborenen und erworbenen Immundefekten, oder besonderen Infektionen, z. B. HIV oder Rheuma oder Säuglinge, die an in der Schwangerschaft übertragenen Infektionen, wie Hepatitis erkrankt sind ambulant behandelt
Bisher waren die Räumlichkeiten der dieser Spezialambulanz im Haus verteilt.
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Durch den Umzug einer ganzen Station sind Räumlichkeiten frei geworden, so dass nun die Behandlungsräume und Büros der Immundefektambulanz dort neu und gemeinsam einziehen können.
Ein Teil der Station wurde nun schon mit Hilfe von Spendenmitteln ausgebaut und erneuert, doch es fehlt immer noch an Einrichtungsgegenständen. Der Hauner Verein hat sich bereit erklärt, die Modernisierungsmaßnahmen zu unterstützen. Die Baumaßnahmen laufen noch.
Mütterzimmers
Die Klinikdirektion und das Universitätsbauamt veranlasste im Jahre
2000 eine gründliche Renovierung des sogenannten "Mütterzimmers" der
Klinik, in dem Eltern schwerstkranker Patienten der Intensivstation unentgeldlich
in der Nähe ihrer Kinder übernachten können. Dank der Vermittlung
von Frau E. Fischinger, unserer damaligen Mitarbeiterin im "Hauner Verein",
finanzierte der Zonta-Club München die sehr ansprechende Innenausstattung
dieses Eltern-Übernachtungszimmers mit 4 Schlafplätzen.
Das fröhliche Krankenzimmer
Von 1998 bis Ende 2002 unterstützte der "Hauner Verein" Personal
der Kinder-Bibliothek "Das fröhliche Krankenzimmer". Diese
Bibliothek - ein Projekt des Ärztinnen-Bundes, hat Modellcharakter.
Hier können Patienten sowie deren Eltern Lektüre jeglicher
Art, für jedes Kindes- und Jugendlichen - Alter ausleihen.
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Diejenigen Patienten, die nicht mobil sind, werden am Bett mit neuem "Lese-Futter" versorgt: die Mitarbeiterinnen der Bibliothek besuchen mit ihrem Bücherwagen in regelmäßigen Abständen alle Stationen, eine äußerst beliebte Einrichtung innerhalb der Kinderklinik.
Außerdem beteiligte sich der Verein ganz oder anteilig an der Finanzierung von Mitarbeitern in verschiedenen Bereichen.
Therapie & Förderung
Das Projekt SAFE - Wie kann sich eine optimale Eltern-Kind
Bindung entwickeln?
Das Projekt SAFE- Sichere Ausbildung Für Eltern
ist ein Modellprojekt und richtet sich an werdende Eltern bis etwa zur 26.
Schwangerschaftswoche.
Es ist auf die Entwicklung und Förderung einer frühen sicheren Bindung
zwischen Eltern und Baby ausgerichtet.
Wenn Sie mehr über die Arbeit der Psychologen und Psychologinnen wissen
möchten,
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Förderung von Klangmassagetherapie auf der Neugeborenenintensivstation (NIPS)
Auf der NIPS haben wir immer wieder chronisch kranke ehemalige Frühgeborene,
die erheblichen Belastungen, wie Langzeitbeatmung, Langzeit –parenteraler Ernährung,
rezidivierenden Infektionen, multiplen Operationen und wiederholt schmerzhaften
Prozeduren ausgesetzt sind.
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Da diese Kinder oft monatelang stationär bleiben müssen, sind auch die Entwicklungsmöglichkeiten entsprechend eingeschränkt. Positive Abwechslungen in diesem Alltag sind nur die Besuche und der intensive Kontakt mit den Eltern (sog. Känguruhen) und die krankengymnastischen Behandlungseinheiten.
Seit einiger Zeit konnten wir dieses Spektrum durch die Klangmassagentherapie erweitern, die durch eine Kinderkrankenschwester mit Zusatzausbildung zur Entspannungstherapeutin angeboten wird.
Dem Klang der Schalen werden zahlreiche präventive und heilende Wirkungen zugeschrieben. Für eine Therapie mit Klangschalen werden diese auf den Körper aufgesetzt und mit einem Klöppel angeschlagen und in Schwingungen versetzt.
Durch das Hören und Fühlen der Schwingungen werden Gefühle und Empfindungen positiv beeinflusst. Dieser Effekt wirkt wie eine innerliche Massage der Körperzellen und führt zu einer beruhigenden, harmonisierenden und entspannenden Wirkung. Körperliche und auch seelische Spannungszustände können so gelöst werden.
Unsere Erfahrung zeigt, dass die Kinder tatsächlich für einige Zeit ruhiger werden. Außerdem wird diese zusätzliche Therapiemöglichkeit von den Eltern, die oft nur unangenehme Behandlungen bei ihrem Kind gewohnt sind, als positiv gewertet und dient der Vertrauensbildung.
Frau Nicole Andrä,ist Fachkrankenschwester für Intensivpflege und seit Jahren auf der NIPS tätig. Daneben hat sie die erforderliche Zusatzausbildung zur Entspannungstherapeutin. Eine Behandlungseinheit dauert 30 bis 60 Minuten.
Fortbildung
Aufbau eines regelmäßigen Workshops zum Thema:
Der Schatten der psychischen Störung
Das Kindes und Jugendalter ist die Lebensspanne, die mit den stärksten psychischen
und körperlichen Veränderungen einhergeht. Die Vulnerabilität für eine psychische
Erkrankung ist hier am höchsten. Vielfältige Anforderungen und Entwicklungsaufgaben
müssen in dieser Zeitspanne bewältigt werden. Trotzdem werden psychischen Störungen
immer noch mit einem Tabu besetzt. Eltern, Erzieher, Lehrer fühlen sich oft
hilflos und überfordert. Die Beziehung mit dem Kind oder Jugendlichen kann
durch eine psychische Störung zu massiven Konflikten innerhalb aber auch außerhalb
der Familie führen.
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Die Workshops sollen zu Vernetzung und dem Wissensaustausch dienen, sowie eine
Platzierung in den Medien anstreben. Neben den wissenschaftlichen Zielen soll
auch der Hauner Verein außerhalb des bisherigen Rahmens bekannter gemacht werden,
damit den betroffenen Kindern bzw. Jugendlichen mehr Hilfen zukommen können.
U.a. werden folgende Themen behandelt werden:
1. Kinder drogensüchtiger Mütter
2. Gewalt an Kindern
3. Angststörrungen
4. Psychische Wunden an kindlicher Seele
5. Sprachstörrungen
6. Selbstverletzung
7. Aggression und aggressives Verhalten
8. Hochbegabung und damit verbundene Probleme
9. Suchtverhalten
Curriculum Pädiatrie
Dieses Fortbildungsprojekt ist eine spezifische Ausbildung für Assistenzärzte
am Dr. von Haunerschen Kinderspital und soll die Betreuung unserer Patienten
verbessern. Deshalb wurde mit der Organisation eines Lehrplans begonnen, der
sich zunächst gezielt an die Berufseinsteiger, d.h. Assistenten im 1. und 2.
Ausbildungsjahr an unserer Klinik richtet.
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Bei Erfolg ist die Erweiterung dieses Curriculums um eine zweite und dritte Einheit für Assistenten im 3. und 4. mit intensivmedizinischem Schwerpunkt bzw. 5. und 6. Ausbildungsjahr in Vorbereitung auf die Facharztprüfung vorgesehen.
Der erste Teil richtet sich gezielt an Berufsanfänger und wird Dank der Unterstützung
durch den Hauner Verein kostenlos angeboten.
Wenn Sie sich
für das genaue Programm interessieren, so klicken Sie bitte
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Schulung von Klinikpersonal in Gesprächsführung
Das Gespräch zwischen Arzt und Patient spielt eine wichtige Rolle im klinischen Alltag. Anamneseerhebung, Aufklärung über diagnostische Maßnahmen und Übermittlung von Ergebnissen basieren auf den kommunikativen Fähigkeiten des Arztes. In der Kindermedizin sind die Gespräche komplexer, denn es handelt sich meist um eine Situation mit mehreren Gesprächspartnern, das heißt mit Eltern und Kind.
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Außerdem sind das Alter und der Entwicklungsstand des kindlichen Patienten für die Kommunikation - insbesondere in schwierigen Situationen - entscheidend. Verbesserung von kommunikativen Fähigkeiten der Ärzte kommt unmittelbar den Kindern zugute. Training in Gesprächsführung gehört deshalb in die Ausbildung von Medizinstudenten und in die Weiterbildung von Ärzten.
Wenn Sie mehr über die Schulung erfahren möchten, klicken Sie hier >> ![]()
Spiel und Spaß
Der Spielplatz der Universitätskinderklinik befindet sich auf einer relativ kleinen
Fläche im Innenhof der Klinik und bedurfte dringend einer Erneuerung.
Die Kinder- und Jugendbeauftragte der Landeshauptstadt München, Frau Jana Frädrich
(Preisträgerin “World Vision” Deutschen Kinderpreis ) initiierte und unterstützte
aus diesem Grund eine in Deutschland bisher einmalige Spielplatzplanung. In Form
eines Beteiligungsprojekt wurden den späteren Nutzern die Möglichkeit gegeben,
ihren Spielplatz nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten.
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Welcher öffentliche Raum eignet sich besser, um Kinderanliegen ernst zu nehmen!
Jedem Partizipationsverfahren in einem neuen Bereich
stellen sich aber Herausforderungen! In einer Kinderklinik mit
den unterschiedlichsten Alters-gruppierungen, Erkrankungen, Behinderungen,
Nationalitäten und Bedürfnissen und Wünschen - auch von Mitarbeitern -
haben wir uns gemeinsam dieser Herausforderung gestellt und ein
in Deutschland bisher einmaliges Modell geschaffen, dass mit seinen
Ergebnissen richtungsweisend sein wird!
Zur Zeit befinden wir uns kurz vor Baubeginn der 3. und letzten Bauphase: Die Spielwand und allg. Begrünung.
Wenn Sie mehr über unser Spielplatzprojekt wissen möchten, dann können Sie sich hier mehr informieren:
Einweihungsfeier:
Pressemitteilung
Neuer Spielplatz für Dr. von Haunersches Kinderspital dank einer bisher in Deutschland einmaligen Planung
Am Donnerstag, 26. Mai 2011 ab 14.15 Uhr wird auf dem Gelände des Dr. von Haunerschen Kinderspitals der neue Spielplatz eingeweiht. Als Ehrengäste haben sich u.a. Finanzminister und Parlamentarier Georg Fahrenschon mit seiner Frau sowie die Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt München, Frau Jana Frädrich, angesagt.
Der bisherige Spielplatz bedurfte dringend einer Erneuerung. Auf Initiative und mit Unterstützung der Kinder- und Jugendbeauftragten der Stadt München wurde das Projekt mit Kindern, Therapeuten, Pädagogen und Eltern gemeinsam geplant. .
In einer Kinderklinik mit den unterschiedlichsten Altersgruppierungen, Erkrankungen, Behinderungen sowie vielen Nationalitäten war dies keine einfache Aufgabe! Neben der Berücksichtigung der individuellen Wünsche und Bedürfnisse sollte der kleine Spielplatz vor allem das Krankenhaus vergessen machen.
Mit den TherapeutInnen und PädagogInnen wurden Methoden entwickelt – wie z.B. eine Ideenwerkstatt mit Modellbaukästen in einem „Plan-Bau Wagen“, der 3 Wochen im Hof der Kinderklinik stationiert war oder Fragebögen, um gemeinsam mit den Kindern Ideen und Lösungsvorschläge erarbeiten zu können.
Es gab viele Nutzungswünsche, die wir versucht haben, auf der kleinen Spielplatzfläche und der „Spielstraße“ nebenan, umzusetzen: Klettern, Balancieren, Springen, Bewegung, Rollenspiele, Verstecken Ballspielen, Fühlen/Sinne anregen, Wasser , Sitzen, Sandspiel , Rollen, Ballspielen, kommunikative Spiele, Kunst & Kreativität.
Das alles wäre ohne die Stifter und Förderer nicht möglich gewesen. Die Eröffnungsfeier ist deshalb zugleich auch ein Dankeschön an alle, die uns unterstützt haben.
Geplanter Ablauf der Veranstaltung:
- Begrüßung durch Herrn Prof. Dr. Klein (neuer pädiatrischer Direktor des Dr. von Haunerschen Kinderspitals)
- Grußwort von Prof. Dr. Adam (1. Vorsitzender des Hauner-Vereins)
- Mundartgedichte von Prof. Helmut Zöpfl
- Segnung des Kinderspielplatzes durch Pater Engelbert
- Musikalischer Schluss mit dem Chor „Gospelsternchen“
Ehrenamtlich moderieren wird Benedikt Weber, bekannter TV-Moderator.Zeitgleich findet auch das Kindersommerfest der Klinik statt.
Medienvertreter sind zu der Spielplatzeröffnung herzlich eingeladen!
V.i.s.d.P.
Guggy Borgolte
Öffentlichkeitsarbeit & Fundraising
Hauner Verein,
Verein zur Unterstützung des Dr. von Haunerschen Kinderspitals e.V.
Lindwurmstr. 4
81337 München
Mobil: 0172-89 35553
www.haunerverein.de
Stiftungen und Förderer des „Hauner Spielplatzes“
Planung, Planungsbegleitung und Fördermittelbeschaffung
Planung:
URBANES WOHNEN eG
Jan Weber-Ebnet, Architekt
Planungsbegleitung:
Erzieherinnen und Therapeutinnen der Klinik
Planungsbegleitung, Organisation und Fördermittelbeschaffung:
Hauner Verein, Verein zur Unterstützung des Dr. von Haunerschen Kinderspital e.V.
Bilder


