Aktuelle Projekte
Der Hauner Verein unterstützt aktuell große Bereiche der Klinik:
Personal (Therapie, Betreuung & Beratung)
Es ist sehr schwierig von Stiftungen Gelder für Personalkosten zu erhalten. Doch in Zeiten von Personalknappheit benötigt das v. Haunersche Kinderspital gerade diese Hilfe. Bitte spenden Sie zweckgebunden für unsere Personalprojekte!
Monitor Sprechstunde
Kaum ein Thema ist in der Medizin emotional so belastet wie der plötzliche Kindstod.
Noch immer sind die genauen Ursachen dieser so dramatischen Ereignisse letztlich
ungeklärt. Es gibt jedoch vernünftige Theorien und vor allem Möglichkeiten,
die Gefahr eines plötzlichen Kindstodes bei Säuglingen zu minimieren.
Bei
solchen Hochrisikokindern ist unter Umständen eine besonders intensive Überwachung
mittels spezieller Überwachungssystemen, also einem Monitor, der Herzfrequenz
und Atmung kontrolliert, indiziert. Aber auch für Kinder mit schweren epileptischen
Anfällen oder Herzerkrankungen kann eine Monitorüberwachung unerlässlich sein.
Leider betragen die Wartezeiten für die Monitor Sprechstunde aktuell bis zu
4 Monate bis zum Erstvorstellungs- und bis zu 6 Monaten bis zu einem Folgetermin.
Dies ist unzumutbar, da das Monitoring oft eine hohe Belastung für die Familien darstellt und es deshalb zur Sicherstellung der optimalen Versorgung im Sinne des Kindes dringend erforderlich ist, die Patienten erstmals ca. 4 Wochen nach Beginn des Monitorings und im Verlauf ca. alle 3 Monaten zu sehen.
Wenn Sie mehr über die Notwendigkeit einer Monitor Sprechstunde erfahren möchten,
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Psychologen
Die Diagnose: Diabetes mellitus hat für die betroffenen Kinder und ihren Angehörigen tiefgreifende Veränderungen ihrer Lebensweise zur Folge und führt zum Teil zu großen Belastungen.
Neben einer vermehrten Adipositas (Fettsucht), v.a. im Bereich des Bauches, leiden viele Betroffene an Fettstoffwechselstörungen sowie einem Bluthochdruck. Je nach Ausprägung des Diabetes zeigen sich ein starker, z.T. unstillbarer Durst, körperliche Leistungsschwäche, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, vermehrtes Wasserlassen, erhöhte Infektanfälligkeit, Heißhunger und Juckreiz. Unbehandelt kommt es im Verlauf zu Schädigungen des gesamten Organismus. Dies betrifft v.a. das Auge und Gefäße , es zeigen sich vermehrt neurologische Störungen und Nierenerkrankungen.
Typisch für Diabetiker ist ebenfalls ein verändertes Hautbild (häufig trocken, spröde, rissig), welches schnell zu kleinen Wunden führen kann. Bedingt u.a. durch Durchblutungsstörungen und eine veränderte Wundheilung können diese Läsionen zu großen Hautdefekten führen, die meist schlecht heilen, gangränös entarten und über Nekrosen zum totalen Gewebezerfall führen. Nicht selten droht dann der (operative) Verlust von Körperteilen (z.B. Zeh, Fuß, Unterschenkel), um ein Weiterwandern des Gewebezerfalls aufzuhalten.
Je besser der Zuckerwert eingestellt werden kann und je konsequenter der Betroffene sich nach den Auflagen (u.a. Diät, vermehrter Ausdauersport oder / Kraftsport, Vermeidung starker körperlicher Anstrengung) richtet, desto mehr wirkt sich dies auf eine normale Lebenserwartung aus. Um diese und andere Patienten mit endokrinen Erkrankungen zu unterstützen, finanziert der “Hauner Verein” ab 2010 zu 50% eine Psychologenstelle.
Das Projekt SAFE - Wie kann sich eine optimale Eltern-Kind
Bindung entwickeln?
Das Projekt SAFE- Sichere Ausbildung Für Eltern
ist ein Modellprojekt und richtet sich an werdende Eltern bis etwa zur 26.
Schwangerschaftswoche.
Es ist auf die Entwicklung und Förderung einer frühen sicheren Bindung
zwischen Eltern und Baby ausgerichtet.
Wenn Sie mehr über die Arbeit der Psychologen und Psychologinnen wissen
möchten,
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Sozialpädagoge
"Je früher eine Beziehung zu einer Familie aufgebaut wird, desto
eher sind Hilfsangebote möglich!"
Besondere Hilfe brauchen die Kinder, Jugendliche und deren Eltern in unserer
Immundefektambulanz, denn dort kommt es häufig nach einer sehr ernsten
Diagnose zu einer breiten Palette psychosozialer Fragestellungen
und Problemen,
die nur von einem im Bereich der Immunerkrankungen geschulten Sozialpädagogen
beantwortet oder gelöst werden können.
Wenn Sie mehr über die Arbeit des Sozialpädagogen wissen möchten,
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Behandlung von traumatisierten Kindern und deren Eltern
Durch einen Aufenthalt auf einer Intensivstation entwickeln viele Kinder und Eltern die Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung, d. h. sie leiden unter Angstzuständen, Alpträumen und Panikattacken. Dies betrifft auch Eltern nach der Geburt eines frühgeborenen oder kranken reifgeborenen Kindes. Diese Eltern sind nach klinischen Erfahrung sowie bisherigen Forschungsergebnisse nicht ausreichend in der Lage, sich emotional auf den Aufbau einer Beziehung mit ihrem Kind einzulassen, da sie von der Geburt und den Behandlungsfolgen ihres Kindes emotional sehr überfordert sind. Angst, Schlafstörungen, Depressionen sind gravierende Symptome. Die Abteilung für Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie wird für die therapeutische Begleitung dieser Eltern mit ihren Kindern zur Zeit mit einer halben Stelle für eine Diplompädagogin unterstützt.
Erzieherinnen
Um unseren kranken Kindern den Alltag zu erleichtern und damit jede Station in der Klinik mit einer Erzieherin versorgt ist, unterstützt der Verein die Finanzierung von 2 fest angestellten Erzieherinnen. Sie fördern mit Spiel, Spaß und positiver Zuwendung nicht nur die Genesung der Kinder, sondern entlasten sowohl die Schwestern auf den Stationen, als auch die Eltern, die vielleicht berufstätig sind, die Geschwisterkinder betreuen müssen oder sich durch die Erkrankung des betroffenen Kindes in einem psychischen Ausnahmezustand befinden und daher nicht die maximale Unterstützung am Krankenbett geben können.
Wenn Sie mehr über die Arbeit der Erzieherinnen wissen möchten, klicken Sie
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Zivildienstleistender
Zivildienstleistender auf der kinderpsychsomatischen Station
Zunehmend erhöht sich die Anzahl der Jungen mit schweren Traumatisierungen und
emotionalen Entwicklungsstörungen, sowie psychosomatischen Symptomen. Alle
diese Jungen haben mit männlichen Bezugspersonen keine positiven Erfahrungen
gemacht. Im Gegenteil: In der Regel wurden sie durch die Väter oder andere
männliche Personen traumatisiert. In der Vergangenheit wurden sehr gute Erfahrungen
mit Zivildienstleistenden auf der kinderpsychosomatischen Station gemacht,
die sowohl den Jungen für positive emotionale Erfahrungen zur Verfügung stehen,
als auch stark entlastend auf die Arbeitssituation auf Station einwirken.
Medizinisch-Technisches Gerät
Pager für Eltern und Kinder
Dank
einer generösen und innovativen Spendergemeinschaft stehen nun in einigen Abteilungen (Chirurgische Ambulanz, Chirurgie 2 und 3, OTK) sog. “Pager” bereit.
Diese Pager werden - je nach Bedarf - an Eltern und/oder Kinder ausgegeben,
damit sie Wartezeiten z.B. auf dem Spielplatz verbringen und bei Bedarf "herangepiepst" werden können. Das Projekt ist als Entlastung für die Kinder, Eltern und Schwestern
gedacht. Die Pager haben sich in der Praxis bewährt. Daher ist in Kooperation mit der Spendergemeinschaft an eine Ausweitung für die anderen Ambulanzen und Stationen gedacht.
Umbauarbeiten
Abschiedszimmer
Leider kommt es auch in der Kinderheilkunde mit den allergrößten Bemühungen
zu Todesfällen. In den allermeisten Fällen besteht dann für die Eltern die
Möglichkeit, noch auf Station von ihrem Kind Abschied zu nehmen. Doch manchmal
muss auch unser so genanntes "Abschiedszimmer" genutzt
werden, z.B. wenn die Eltern aus weiterer Entfernung erst anreisen müssen.
Dieses "Abschiedszimmer" ist im Moment noch sehr nüchtern gestaltet. Unser Wunsch ist es, mit Hilfe von Beratern im Bereich der Palliativmedizin, diesem traurigen Anlass einen würdigen Rahmen zu geben. Dank unserer Spender, die uns an Weihnachten 2009 unterstützt haben und der RTL-Stiftung können diese Umbaumaßnahmen zur Zeit realisiert werden.
Eltern/Arzt Gesprächszimmer auf der PIPS (Pädiatrischen Intensivstation)
In den alten, ehrwürdigen Räumlichkeiten des Dr. von Haunerschen Kinderspitals herrscht immer große Raumnot und daher wird versucht, alle nicht ganz so wichtigen Funktionsräume aufzulösen oder in den Keller zu verlegen. Die Schwester und Ärzte der Intensivstation "PIPS" haben sich einen Raum gewünscht, in dem sie sowohl in Ruhe Computerarbeiten, als auch schwierige Elterngespräche führen können. Als Raum bot sich das Schwesternumkleide-zimmer an, das in einen abgeschlossenen (und deshalb sicheren) Bereich in den Keller verlegt werden konnte. Dank einem Spendenaufruf in der Abendzeitung München konnten ausreichend Gelder für die neue Ausstattung gesammelt werden. Der Umbau läuft zur Zeit noch!
Therapie & Förderung
Förderung von Klangmassagetherapie auf der Neugeborenenintensivstation (NIPS)
Auf der NIPS haben wir immer wieder chronisch kranke ehemalige Frühgeborene,
die erheblichen Belastungen, wie Langzeitbeatmung, Langzeit –parenteraler Ernährung,
rezidivierenden Infektionen, multiplen Operationen und wiederholt schmerzhaften
Prozeduren ausgesetzt sind.
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Da diese Kinder oft monatelang stationär bleiben müssen, sind auch die Entwicklungsmöglichkeiten entsprechend eingeschränkt. Positive Abwechslungen in diesem Alltag sind nur die Besuche und der intensive Kontakt mit den Eltern (sog. Känguruhen) und die krankengymnastischen Behandlungseinheiten.
Seit einiger Zeit konnten wir dieses Spektrum durch die Klangmassagentherapie erweitern, die durch eine Kinderkrankenschwester mit Zusatzausbildung zur Entspannungstherapeutin angeboten wird.
Dem Klang der Schalen werden zahlreiche präventive und heilende Wirkungen zugeschrieben. Für eine Therapie mit Klangschalen werden diese auf den Körper aufgesetzt und mit einem Klöppel angeschlagen und in Schwingungen versetzt.
Durch das Hören und Fühlen der Schwingungen werden Gefühle und Empfindungen positiv beeinflusst. Dieser Effekt wirkt wie eine innerliche Massage der Körperzellen und führt zu einer beruhigenden, harmonisierenden und entspannenden Wirkung. Körperliche und auch seelische Spannungszustände können so gelöst werden.
Unsere Erfahrung zeigt, dass die Kinder tatsächlich für einige Zeit ruhiger werden. Außerdem wird diese zusätzliche Therapiemöglichkeit von den Eltern, die oft nur unangenehme Behandlungen bei ihrem Kind gewohnt sind, als positiv gewertet und dient der Vertrauensbildung.
Frau Nicole Andrä,ist Fachkrankenschwester für Intensivpflege und seit Jahren
auf der NIPS tätig. Daneben hat sie die erforderliche Zusatzausbildung zur
Entspannungstherapeutin. Eine Behandlungseinheit dauert 30 bis 60 Minuten.
Spiel & Spaß
Der Spielplatz der Universitätskinderklinik befindet sich auf einer relativ kleinen
Fläche im Innenhof der Klinik und bedurfte dringend einer Erneuerung.
Die Kinder- und Jugendbeauftragte der Landeshauptstadt München, Frau Jana Frädrich
(Preisträgerin “World Vision” Deutschen Kinderpreis ) initiierte und unterstützte
aus diesem Grund eine in Deutschland bisher einmalige Spielplatzplanung. In Form
eines Beteiligungsprojekt wurden den späteren Nutzern die Möglichkeit gegeben,
ihren Spielplatz nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten.

Welcher öffentliche Raum eignet sich besser, um Kinderanliegen ernst zu nehmen!
Jedem Partizipationsverfahren in einem neuen Bereich
stellen sich aber Herausforderungen! In einer Kinderklinik mit
den unterschiedlichsten Alters-gruppierungen, Erkrankungen, Behinderungen,
Nationalitäten und Bedürfnissen und Wünschen - auch von Mitarbeitern -
haben wir uns gemeinsam dieser Herausforderung gestellt und ein
in Deutschland bisher einmaliges Modell geschaffen, dass mit seinen
Ergebnissen richtungsweisend sein wird!
Zur Zeit befinden wir uns kurz vor Baubeginn der 3. und letzten Bauphase: Die Spielwand und allg. Begrünung.
Wenn Sie mehr über unser Spielplatzprojekt wissen möchten, dann können Sie sich hier mehr informieren:
- Planung >> ![]()
- Bauphase 1 >> ![]()
- Bauphase 2 >> ![]()
Klinikclowns
Eine Schwester: "Manchmal sind die Kinder so krank, dass sie nicht spielen können. Dann kommen die Clowns, erzählen die wunderlichsten Dinge und fühlen sich in die Phantasiewelt der Kinder ein, eine Welt, die andere Erwachsene schon längst vergessen haben."
Wenn Sie mehr über die Klinikclowns wissen möchten, klicken Sie hier >> ![]()
Fortbildung
Aufbau eines regelmäßigen Workshops zum Thema:
Der Schatten der psychischen Störung
Das Kindes und Jugendalter ist die Lebensspanne, die mit den stärksten psychischen und körperlichen Veränderungen einhergeht. Die Vulnerabilität für eine psychische Erkrankung ist hier am höchsten. Vielfältige Anforderungen und Entwicklungsaufgaben müssen in dieser Zeitspanne bewältigt werden. Trotzdem werden psychischen Störungen immer noch mit einem Tabu besetzt. Eltern, Erzieher, Lehrer fühlen sich oft hilflos und überfordert. Die Beziehung mit dem Kind oder Jugendlichen kann durch eine psychische Störung zu massiven Konflikten innerhalb aber auch außerhalb der Familie führen.
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Die Workshops sollen zu Vernetzung und dem Wissensaustausch dienen, sowie eine
Platzierung in den Medien anstreben. Neben den wissenschaftlichen Zielen soll
auch der Hauner Verein außerhalb des bisherigen Rahmens bekannter gemacht werden,
damit den betroffenen Kindern bzw. Jugendlichen mehr Hilfen zukommen können.
U.a. werden folgende Themen behandelt werden:
1. Kinder drogensüchtiger Mütter
2. Gewalt an Kindern
3. Angststörrungen
4. Psychische Wunden an kindlicher Seele
5. Sprachstörrungen
6. Selbstverletzung
7. Aggression und aggressives Verhalten
8. Hochbegabung und damit verbundene Probleme
9. Suchtverhalten
Curriculum Pädiatrie
Dieses Fortbildungsprojekt ist eine spezifische Ausbildung für Assistenzärzte am Dr. von Haunerschen Kinderspital und soll die Betreuung unserer Patienten verbessern. Deshalb wurde mit der Organisation eines Lehrplans begonnen, der sich zunächst gezielt an die Berufseinsteiger, d.h. Assistenten im 1. und 2. Ausbildungsjahr an unserer Klinik richtet. Bei Erfolg ist die Erweiterung dieses Curriculums um eine zweite und dritte Einheit für Assistenten im 3. und 4. mit intensivmedizinischem Schwerpunkt bzw. 5. und 6. Ausbildungsjahr in Vorbereitung auf die Facharztprüfung vorgesehen.
Der erste Teil richtet sich gezielt an Berufsanfänger und wird Dank der Unterstützung
durch den Hauner Verein kostenlos angeboten.
Wenn Sie sich
für das genaue Programm interessieren, so klicken Sie bitte
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Diverses
Der Hauner Verein organisiert/finanziert gebrauchte oder neue Spielsachen/Bücher/Computer/Spielkonsolen/TV/Regalsysteme für die Ambulanzen, Stationen und Kinderbibliothek der Klinik.

