Laufende Projekte

Der Hauner Verein unterstützt aktuell große Bereiche der Klinik:


Personal (Therapie, Betreuung & Beratung)

Es ist sehr schwierig von Stiftungen Gelder für Personalkosten zu erhalten. Doch in Zeiten von Personalknappheit benötigt das v. Haunersche Kinderspital gerade diese Hilfe. Bitte spenden Sie zweckgebunden für unsere Personalprojekte!

Facharzt für Onkologie

Wenn die vierjährige, an akuter Leukämie erkrankte Marie mit ihrer Mutter in die Onkologisch - Hämatologische Tagesklinik (OHTK) des Dr. von Haunerschen Kinderspitals kommt, ist sie eines von etwa 30 Kindern, die dort täglich untersucht und behandelt und deren Eltern beraten werden.
Diese Flut von medizinisch-therapeutischen Problemen, die Kinder und Jugendliche mit schweren Erkrankungen aufweisen, haben eine Oberärztin und zwei Assistenzärzte zu bewältigen versucht. Während sich die Patientenzahlen in der OHTK in den vergangenen 5 Jahren verdoppelt haben ( 2007: ca. 750 Patienten, ca. 7600 Patientenvorstellungen) blieben die Arztstellen konstant. Eine äußerst prekäre Situation. Um diesen Missstand zu verbessern, finanziert der "Hauner Verein" zur Zeit eine halbe Arztstelle in der Onkologie, damit Kindern wie Marie ausreichend Zeit eingeräumt werden kann, um sich mit ihnen und mit ihren spezifischen medizinischen und psychosozialen Problemen eingehend zu befassen.

Psychologe

Behandlung von traumatisierten Kindern und deren Eltern
Mit der Förderung sollen diejenigen Eltern, deren Kinder auf den pädiatrischen Intensivstationen behandelt werden, betreut werden. Viele dieser Kinder und Eltern entwickeln die Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung, d. h. sie leiden unter Angstzuständen, Alpträumen und Panikattacken. Dies betrifft auch Eltern nach der Geburt eines frühgeborenen oder kranken reifgeborenen Kindes. Diese Eltern sind nach unserer klinischen Erfahrung sowie unserer bisherigen Forschungsergebnisse nicht ausreichend in der Lage, sich emotional auf den Aufbau einer Beziehung mit ihrem Kind einzulassen, da sie von der Geburt und den Behandlungsfolgen ihres Kindes emotional sehr überfordert sind. Angst, Schlafstörungen, Depressionen sind gravierende Symptome.


Das Projekt SAFE - Wie kann sich eine optimale Eltern-Kind Bindung entwickeln?
Das Projekt SAFE- Sichere Ausbildung Für Eltern ist ein Modellprojekt und richtet sich an werdende Eltern bis etwa zur 26. Schwangerschaftswoche. Es ist auf die Entwicklung und Förderung einer frühen sicheren Bindung zwischen Eltern und Baby ausgerichtet.

Wenn Sie mehr über die Arbeit der Psychologen und Psychologinnen wissen möchten, klicken Sie hier >> Projekt Safe

Facharzt für Onkologie

Wenn die vierjährige, an akuter Leukämie erkrankte Marie mit ihrer Mutter in die Onkologisch - Hämatologische Tagesklinik (OHTK) des Dr. von Haunerschen Kinderspitals kommt, ist sie eines von etwa 30 Kindern, die dort täglich untersucht und behandelt und deren Eltern beraten werden.
Diese Flut von medizinisch-therapeutischen Problemen, die Kinder und Jugendliche mit schweren Erkrankungen aufweisen, haben eine Oberärztin und zwei Assistenzärzte zu bewältigen versucht. Während sich die Patientenzahlen in der OHTK in den vergangenen 5 Jahren verdoppelt haben ( 2007: ca. 750 Patienten, ca. 7600 Patientenvorstellungen) blieben die Arztstellen konstant. Eine äußerst prekäre Situation. Um diesen Missstand zu verbessern, finanziert der "Hauner Verein" zur Zeit eine halbe Arztstelle in der Onkologie, damit Kindern wie Marie ausreichend Zeit eingeräumt werden kann, um sich mit ihnen und mit ihren spezifischen medizinischen und psychosozialen Problemen eingehend zu befassen.

Sozialpädagoge

"Je früher eine Beziehung zu einer Familie aufgebaut wird, desto eher sind Hilfsangebote möglich!"
Besondere Hilfe brauchen die Kinder, Jugendliche und deren Eltern in unserer Immundefektambulanz, denn dort kommt es häufig nach einer sehr ernsten Diagnose zu einer breiten Palette psychosozialer Fragestellungen und Problemen, die nur von einem im Bereich der Immunerkrankungen geschulten Sozialpädagogen beantwortet oder gelöst werden können.

Wenn Sie mehr über die Arbeit des Sozialpädagogen wissen möchten, klicken Sie hier >> Sozialdienst der Immundefekt Ambulanz

Erzieherinnen

Um unseren kranken Kindern den Alltag zu erleichtern und damit jede Station in der Klinik mit einer Erzieherin versorgt ist, unterstützt der Verein die Finanzierung von 2 fest angestellten Erzieherinnen. Sie fördern mit Spiel, Spaß und positiver Zuwendung nicht nur die Genesung der Kinder, sondern entlasten sowohl die Schwestern auf den Stationen, als auch die Eltern, die vielleicht berufstätig sind, die Geschwisterkinder betreuen müssen oder sich durch die Erkrankung des betroffenen Kindes in einem psychischen Ausnahmezustand befinden und daher nicht die maximale Unterstützung am Krankenbett geben können.

Wenn Sie mehr über die Arbeit der Erzieherinnen wissen möchten, klicken Sie hier >>Tägliche Arbeit der Erzieherinnen

Zivildienstleistender

Zivildienstleistender auf der kinderpsychsomatischen Station

Zunehmend erhöht sich die Anzahl der Jungen mit schweren Traumatisierungen und emotionalen Entwicklungsstörungen, sowie psychosomatischen Symptomen. Alle diese Jungen haben mit männlichen Bezugspersonen keine positiven Erfahrungen gemacht. Im Gegenteil: In der Regel wurden sie durch die Väter oder andere männliche Personen traumatisiert. In der Vergangenheit wurden sehr gute Erfahrungen mit Zivildienstleistenden auf der kinderpsychosomatischen Station gemacht, die sowohl den Jungen für positive emotionale Erfahrungen zur Verfügung stehen, als auch stark entlastend auf die Arbeitssituation auf Station einwirken.


Medizinisch-Technisches Gerät

Monitor Sprechstunde
Kaum ein Thema ist in der Medizin emotional so belastet wie der plötzliche Kindstod. Noch immer sind die genauen Ursachen dieser so dramatischen Ereignisse letztlich ungeklärt. Es gibt jedoch vernünftige Theorien und vor allem Möglichkeiten, die Gefahr eines plötzlichen Kindstodes bei Säuglingen zu minimieren.
Bei solchen Hochrisikokindern ist unter Umständen eine besonders intensive Überwachung mittels spezieller Überwachungssystemen, also einem Monitor, der Herzfrequenz und Atmung kontrolliert, indiziert. Aber auch für Kinder mit schweren epileptischen Anfällen oder Herzerkrankungen kann eine Monitorüberwachung unerlässlich sein. Leider betragen die Wartezeiten für die Monitor Sprechstunde aktuell bis zu 4 Monate bis zum Erstvorstellungs- und bis zu 6 Monaten bis zu einem Folgetermin. Dies ist unzumutbar, da das Monitoring oft eine hohe Belastung für die Familien darstellt und es deshalb zur Sicherstellung der optimalen Versorgung im Sinne des Kindes dringend erforderlich ist, die Patienten erstmals ca. 4 Wochen nach Beginn des Monitorings und im Verlauf ca. alle 3 Monaten zu sehen.
Wenn Sie mehr über die Notwendigkeit einer Monitor Sprechstunde erfahren möchten, klicken Sie hier ...

Pager für Eltern und Kinder
PagerDank einer generösen und innovativen Spendergemeinschaft können wir bei einem Pilotversuch in der chirurgischen Ambulanz neue "Piepser" testen. Diese Pager werden - je nach Bedarf - an wartende Eltern und/oder Kinder ausgegeben, damit sie die Wartezeit z.B. auf dem Spielplatz verbringen und bei Bedarf "herangepiepst" werden können. Das Projekt ist als Entlastung für die Kinder, Eltern und Schwestern gedacht. Wenn es sich in der Praxis bewährt, ist an eine Ausweitung für die anderen Ambulanzen und Stationen gedacht.


Umbauarbeiten

Abschiedszimmer
Leider kommt es auch in der Kinderheilkunde mit den allergrößten Bemühungen zu Todesfällen. In den allermeisten Fällen besteht dann für die Eltern die Möglichkeit, noch auf Station von ihrem Kind Abschied zu nehmen. Doch manchmal muss auch unser so genanntes "Abschiedszimmer" genutzt werden, z.B. wenn die Eltern aus weiterer Entfernung erst anreisen müssen. Dieses "Abschiedszimmer" ist im Moment noch sehr nüchtern gestaltet. Unser Wunsch ist es, mit Hilfe von hospitzerfahrenen Beratern und dem Verein "Verwaiste Eltern e.V." diesem traurigen Anlass einen würdigen Rahmen zu geben.

Wandgemälde im 2. Stock vor der Glasbrücke
Gerade der Flur im 2. Stock ist dringend renovierungsbedürftig und mehr als unansehnlich. In der Hoffnung, dass dieser Bereich vom Universitätsbauamt bald in Angriff genommen wird, bemüht sich der "Hauner Verein" in der Zwischenzeit um einen Entwurf und spätere Ausführung für ein kindgerechtes Wandgemälde.


Therapie & Förderung

Förderung von Klangmassagetherapie auf der Neugeborenenintensivstation (NIPS)
Auf der NIPS haben wir immer wieder chronisch kranke ehemalige Frühgeborene, die erheblichen Belastungen, wie Langzeitbeatmung, Langzeit –parenteraler Ernährung, rezidivierenden Infektionen, multiplen Operationen und wiederholt schmerzhaften Prozeduren ausgesetzt sind.

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Da diese Kinder oft monatelang stationär bleiben müssen, sind auch die Entwicklungsmöglichkeiten entsprechend eingeschränkt. Positive Abwechslungen in diesem Alltag sind nur die Besuche und der intensive Kontakt mit den Eltern (sog. Känguruhen) und die krankengymnastischen Behandlungseinheiten.

Seit einiger Zeit konnten wir dieses Spektrum durch die Klangmassagentherapie erweitern, die durch eine Kinderkrankenschwester mit Zusatzausbildung zur Entspannungstherapeutin angeboten wird.
Wenn Sie mehr über die Therapie erfahren möchten, klicken Sie hier

Dem Klang der Schalen werden zahlreiche präventive und heilende Wirkungen zugeschrieben. Für eine Therapie mit Klangschalen werden diese auf den Körper aufgesetzt und mit einem Klöppel angeschlagen und in Schwingungen versetzt.

Durch das Hören und Fühlen der Schwingungen werden Gefühle und Empfindungen positiv beeinflusst. Dieser Effekt wirkt wie eine innerliche Massage der Körperzellen und führt zu einer beruhigenden, harmonisierenden und entspannenden Wirkung. Körperliche und auch seelische Spannungszustände können so gelöst werden.

Unsere Erfahrung zeigt, dass die Kinder tatsächlich für einige Zeit ruhiger werden. Außerdem wird diese zusätzliche Therapiemöglichkeit von den Eltern, die oft nur unangenehme Behandlungen bei ihrem Kind gewohnt sind, als positiv gewertet und dient der Vertrauensbildung.

Frau Nicole Andrä, ist Fachkrankenschwester für Intensivpflege und seit Jahren auf der NIPS tätig. Daneben hat sie die erforderliche Zusatzausbildung zur Entspannungstherapeutin. Eine Behandlungseinheit dauert 30 bis 60 Minuten.

 

Klinikclowns:

Eine Schwester: "Manchmal sind die Kinder so krank, dass sie nicht spielen können. Dann kommen die Clowns, erzählen die wunderlichsten Dinge und fühlen sich in die Phantasiewelt der Kinder ein, eine Welt, die andere Erwachsene schon längst vergessen haben."

Wenn Sie mehr über die Klinikclowns wissen möchten, klicken Sie hier
>> Klinikclowns


Fortbildung

Aufbau eines regelmäßigen Workshops zum Thema:
Der Schatten der psychischen Störung

Das Kindes und Jugendalter ist die Lebensspanne, die mit den stärksten psychischen und körperlichen Veränderungen einhergeht. Die Vulnerabilität für eine psychische Erkrankung ist hier am höchsten. Vielfältige Anforderungen und Entwicklungsaufgaben müssen in dieser Zeitspanne bewältigt werden. Trotzdem werden psychischen Störungen immer noch mit einem Tabu besetzt. Eltern, Erzieher, Lehrer fühlen sich oft hilflos und überfordert. Die Beziehung mit dem Kind oder Jugendlichen kann durch eine psychische Störung zu massiven Konflikten innerhalb aber auch außerhalb der Familie führen.

Die Workshops sollen zu Vernetzung und dem Wissensaustausch dienen, sowie eine Platzierung in den Medien anstreben. Neben den wissenschaftlichen Zielen soll auch der Hauner Verein außerhalb des bisherigen Rahmens bekannter gemacht werden, damit den betroffenen Kindern bzw. Jugendlichen mehr Hilfen zukommen können.
U.a. werden folgende Themen behandelt werden:

1. Kinder drogensüchtiger Mütter
2. Gewalt an Kindern
3. Angststörrungen
4. Psychische Wunden an kindlicher Seele
5. Sprachstörrungen
6. Selbstverletzung
7. Aggression und aggressives Verhalten
8. Hochbegabung und damit verbundene Probleme
9. Suchtverhalten

Curriculum Pädiatrie

Dieses Fortbildungsprojekt ist eine spezifische Ausbildung für Assistenzärzte am Dr. von Haunerschen Kinderspital und soll die Betreuung unserer Patienten verbessern. Deshalb wurde mit der Organisation eines Lehrplans begonnen, der sich zunächst gezielt an die Berufseinsteiger, d.h. Assistenten im 1. und 2. Ausbildungsjahr an unserer Klinik richtet. Bei Erfolg ist die Erweiterung dieses Curriculums um eine zweite und dritte Einheit für Assistenten im 3. und 4. mit intensivmedizinischem Schwerpunkt bzw. 5. und 6. Ausbildungsjahr in Vorbereitung auf die Facharztprüfung vorgesehen.

Der erste Teil richtet sich gezielt an Berufsanfänger und wird Dank der Unterstützung durch den Hauner Verein kostenlos angeboten.
Für Assistenten in der Weiterbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin sind die ersten Jahre eine Herausforderung: Nach bestandenem Examen und nun als “Frischling” auf Station oder in der Ambulanz sehen sie sich tagsüber oder im Nachtdienst mit so manchen Problemen und Fragen konfrontiert, auf die das Studium ungenügend vorbereitet hat. Thematisch werden in einem zweitägigen Kurs im Mai dieses Jahres grundlegende Themen des Stationsalltags, der Notfallambulanz, der Nacht- und Wochenenddienste sowie der Arbeitsorganisation in Form von kurzen Vorträgen, Fallbeispielen und Seminaren behandelt. Als Dozenten haben wir fast ausschließlich erfahrene Assistenten und Oberärzte unserer Klinik ausgewählt, um einen direkten Bezug zur Aufgabenbewältigung in unserer Klinik herzustellen. Von Haunerianer für Haunerianer ist das Motto. Wenn Sie sich für das genaue Programm interessieren, so klicken Sie bitte hier...


Diverses

Der Hauner Verein organisiert/finanziert gebrauchte oder neue Spielsachen/Bücher/Computer/Spielkonsolen/TV/Regalsysteme für die Ambulanzen, Stationen und Kinderbibliothek der Klinik.

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