Laufende Projekte
Der Hauner Verein unterstützt aktuell große Bereiche der Klinik:
Personal (Therapie, Betreuung & Beratung)
Es ist sehr schwierig von Stiftungen Gelder für Personalkosten zu erhalten.
Doch in Zeiten von Personalknappheit benötigt das Dr. v. Haunersche
Kinderspital gerade diese Hilfe. Bitte spenden Sie zweckgebunden für unsere Personalprojekte!
MTA für immunologisches Labor
Nach über 20 Jahren Tätigkeit im Immunologischen Diagnostiklabor verlässt uns leider zum 31.1.2012 unsere MTAL Frau Bieberle in Altersteilzeit. Hierbei verlieren wir nicht nur eine sehr gute, zuverlässige und langjährige Mitarbeiterin, sondern vor allem eine tragende Kraft des Labors.
Das Immunologische Diagnostiklabor im Dr. von Haunerschen Kinderspital untersucht immunologische Funktionen zur Diagnosestellung und Therapiekontrolle von angeborenen Immundefekten und immunologischen Erkrankungen wie chronischen Darmerkrankungen, Krebserkrankungen und chronischen Infektionen wie HIV. Hierbei genießt das Labor international Anerkennung, was sich durch Einsendungen aus ganz Deutschland, der Schweiz, Österreich und zunehmend auch aus anderen Ländern zeigt. Nachdem angeborene immunologische Erkrankungen mit der Berufung von Herrn Professor Klein in Zukunft ein noch größerer Schwerpunkt dieser Klinik darstellen, nimmt die Arbeitsintensität ständig zu.
Gerade im Immunologischen Diagnostiklabor besteht eine große Spezialisierung und damit eine weite Bandbreite an verschiedensten methodischen Untersuchungen, für die eine intensive Einarbeitung nötig ist. Daher unterstützt der "Hauner Verein" das Anliegen der Abteilung eine/n junge/n Nachfolger/in einzustellen. Dies entspricht zusätzlich Frau Bieberles sehr großem Wunsch, ihr Wissen an eine/n junge/n Nachfolger/in weitergeben zu können. Des Weiteren kommt es durch die Altersteilzeit zur Reduktion der Planstelle um 40% von 1.2.2012 bis 31.3.2014, die auch durch die Finanzierung der neuen Stelle für die nächsten 3 Jahre aufgefangen werden kann.
Assistenzarzt für Monitor Sprechstunde
Kaum ein Thema ist in der Medizin emotional so belastet wie der plötzliche Kindstod. Noch immer sind die genauen Ursachen dieser so dramatischen Ereignisse letztlich ungeklärt. Es gibt jedoch vernünftige Theorien und vor allem Möglichkeiten, die Gefahr eines plötzlichen Kindstodes bei Säuglingen zu minimieren.
Bei solchen Hochrisikokindern ist unter Umständen eine besonders intensive Überwachung mittels spezieller Überwachungssystemen, also einem Monitor, der Herzfrequenz und Atmung kontrolliert, indiziert. Aber auch für Kinder mit schweren epileptischen Anfällen oder Herzerkrankungen kann eine Monitorüberwachung unerlässlich sein. Leider betragen die Wartezeiten für die Monitor Sprechstunde aktuell bis zu 4 Monate bis zum Erstvorstellungs- und bis zu 6 Monaten bis zu einem Folgetermin. Dies ist unzumutbar, da das Monitoring oft eine hohe Belastung für die Familien darstellt und es deshalb zur Sicherstellung der optimalen Versorgung im Sinne des Kindes dringend erforderlich ist, die Patienten erstmals ca. 4 Wochen nach Beginn des Monitorings und im Verlauf ca. alle 3 Monaten zu sehen.
Wenn Sie mehr über die Notwendigkeit einer Monitor Sprechstunde erfahren möchten, klicken Sie hier >> ![]()
Psychologen für an Diabetes erkrankte Kinder und andere endokrine Erkrankungen
Die Diagnose: Diabetes mellitus hat für die betroffenen Kinder und ihren Angehörigen tiefgreifende Veränderungen ihrer Lebensweise zur Folge und führt zum Teil zu großen Belastungen.
Neben einer vermehrten Adipositas (Fettsucht), v.a. im Bereich des Bauches, leiden viele Betroffene an Fettstoffwechselstörungen sowie einem Bluthochdruck. Je nach Ausprägung des Diabetes zeigen sich ein starker, z.T. unstillbarer Durst, körperliche Leistungsschwäche, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, vermehrtes Wasserlassen, erhöhte Infektanfälligkeit, Heißhunger und Juckreiz. Unbehandelt kommt es im Verlauf zu Schädigungen des gesamten Organismus. Dies betrifft v.a. das Auge und Gefäße , es zeigen sich vermehrt neurologische Störungen und Nierenerkrankungen.
Typisch für Diabetiker ist ebenfalls ein verändertes Hautbild (häufig trocken, spröde, rissig), welches schnell zu kleinen Wunden führen kann. Bedingt u.a. durch Durchblutungsstörungen und eine veränderte Wundheilung können diese Läsionen zu großen Hautdefekten führen, die meist schlecht heilen, gangränös entarten und über Nekrosen zum totalen Gewebezerfall führen. Nicht selten droht dann der (operative) Verlust von Körperteilen (z.B. Zeh, Fuß, Unterschenkel), um ein Weiterwandern des Gewebezerfalls aufzuhalten.
Je besser der Zuckerwert eingestellt werden kann und je konsequenter der Betroffene sich nach den Auflagen (u.a. Diät, vermehrter Ausdauersport oder / Kraftsport, Vermeidung starker körperlicher Anstrengung) richtet, desto mehr wirkt sich dies auf eine normale Lebenserwartung aus. Um diese und andere Patienten mit endokrinen Erkrankungen zu unterstützen, finanziert der “Hauner Verein” ab 2010 zu 50% eine Psychologenstelle.
Rheumatologe für Transitions-Projekt
Entzündlich-rheumatische Erkrankungen, die sich vor dem 18. Lebensjahr manifestieren, beschränken sich nicht auf das Kindes- und Jugendalter. Untersuchungen der letzten Jahre belegen, dass „Kinder-Rheuma“ bis in das Erwachsenenalter aktiv bleibt und mit erheblichen Einschränkungen auf körperlicher, funktioneller und sozialer Ebene verbunden ist. Anhaltende Krankheitsaktivität und Krankheitsfolgen bedingen bei etwa jedem zweiten Patienten eine Fortführung der medizinischen und psychosozialen Betreuung über das Jugendalter hinaus. Aktuelle Untersuchungen haben gezeigt, dass jungen Rheumatikern ein kontinuierlicher Übergang in die Erwachsenenmedizin oft nicht gelingt. Mindestens jeder zweite Jugendliche nimmt seine Erkrankung, die mit erhöhten Risiken für Morbidität, Behinderung und Teilhabestörungen einher geht, mit ins Erwachsenenalter. Viele Patienten sind mit ungenügendem Krankheitswissen ausgestattet und unzureichend auf den Betreuungswechsel vorbereitet. Von denjenigen, die überhaupt die internistische Rheumatologie erreichen, kommt jeder vierte nicht mit der neuen Betreuungssituation zurecht und ist entsprechend unzufrieden. Eine weitere Verbesserung der Versorgungsstrukturen ist deshalb notwendig.
Diese Übergangssituation chronisch erkrankter Jugendlicher von der Kinderheilkunde in die internistische Erwachsenenmedizin ist nicht bei rheumatisch erkrankten Patienten problematisch. Deshalb wird bei der 50%-igen Finanzierung einer Arztstelle vom 01.09.2011-31.08.2012 von Seiten des „Hauner Vereins“ auf übergreifende Konzepte wert gelegt.
Erzieherinnen für diverse Stationen
Um unseren kranken Kindern den Alltag zu erleichtern und damit jede Station in der Klinik mit einer Erzieherin versorgt ist, unterstützt der Verein die Finanzierung von 2 fest angestellten Erzieherinnen. Sie fördern mit Spiel, Spaß und positiver Zuwendung nicht nur die Genesung der Kinder, sondern entlasten sowohl die Schwestern auf den Stationen, als auch die Eltern, die vielleicht berufstätig sind, die Geschwisterkinder betreuen müssen oder sich durch die Erkrankung des betroffenen Kindes in einem psychischen Ausnahmezustand befinden und daher nicht die maximale Unterstützung am Krankenbett geben können.
Wenn Sie mehr über die Arbeit der Erzieherinnen wissen möchten, klicken Sie
hier >> ![]()
Ergotherapeutin und Leiterin Kulturinitiative
Jede Klinik – speziell eine Kinderklinik – sollte sich eine Person wünschen, die innerhalb der Klinik arbeitet und deshalb immer ansprechbar ist, ein offenes Ohr und Herz für alle Belange - speziell der Patienten und ihren Eltern - hat, Rat und Trost gibt, Ehrenamtliche leitet und führt, wechselnde Ausstellungen, Konzerte, Weihnachts – und Sommerfeste organisiert und vieles mehr.
Die „Haunersche“ hat das Glück so eine Person, die nicht unwesentlich zum menschlichen Erscheinungsbild der Klinik beiträgt in ihren Reihen zu haben. Der „Hauner Verein“ übernimmt ab Januar 2012 eine halbe Stelle.
Diplompädagogin für traumatisierte Kinder
Durch einen Aufenthalt auf einer Intensivstation entwickeln viele Kinder und Eltern die Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung, d. h. sie leiden unter Angstzuständen, Alpträumen und Panikattacken. Dies betrifft auch Eltern nach der Geburt eines frühgeborenen oder kranken reifgeborenen Kindes.
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Diese Eltern sind nach klinischen Erfahrung sowie bisherigen Forschungsergebnisse nicht ausreichend in der Lage, sich emotional auf den Aufbau einer Beziehung mit ihrem Kind einzulassen, da sie von der Geburt und den Behandlungsfolgen ihres Kindes emotional sehr überfordert sind. Angst, Schlafstörungen, Depressionen sind gravierende Symptome. Die Abteilung für Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie wird für die therapeutische Begleitung dieser Eltern mit ihren Kindern zur Zeit mit einer halben Stelle für eine Diplompädagogin unterstützt.
Medizinisch-Technisches Gerät
Pager für Eltern und Kinder
Dank
einer generösen und innovativen Spendergemeinschaft stehen nun in einigen Abteilungen (Chirurgische Ambulanz, Chirurgie 2 und 3, OTK) sog. “Pager” bereit.
Diese Pager werden - je nach Bedarf - an Eltern und/oder Kinder ausgegeben,
damit sie Wartezeiten z.B. auf dem Spielplatz verbringen und bei Bedarf "herangepiepst" werden können.
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Das Projekt ist als Entlastung für die Kinder, Eltern und Schwestern
gedacht. Die Pager haben sich in der Praxis bewährt. Daher ist in Kooperation mit der Spendergemeinschaft an eine Ausweitung für die anderen Ambulanzen und Stationen gedacht.
Umbauarbeiten
Abschiedszimmer
Leider kommt es auch in der Kinderheilkunde mit den allergrößten Bemühungen zu Todesfällen. In den allermeisten Fällen besteht dann für die Eltern die Möglichkeit, noch auf Station von ihrem Kind Abschied zu nehmen. Doch manchmal muss auch unser so genanntes "Abschiedszimmer" genutzt werden, z.B. wenn die Eltern aus weiterer Entfernung erst anreisen müssen.
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Dieses "Abschiedszimmer" ist im Moment nüchtern gestaltet. Unser Wunsch ist es, mit Hilfe von Beratern im Bereich der Palliativmedizin, diesem traurigen Anlass einen würdigen Rahmen zu geben. Dank privater Spender und der RTL-Stiftung können diese Umbaumaßnahmen zur Zeit mit der ehrenamtlichen Unterstützung der Architekten und Lichtplaner Herrn und Frau Kreuz aus Stuttgart und Herrn von Kriegelstein, Osram aus München realisiert werden.
CT-Raum
Dank Möbel Mahler aus Wolfratshausen werden die Räumlichkeiten, in der die CT-Untersuchungen stattfinden, kinderfreundlich gestaltet -wenn das neue Gerät eintrifft. Wir freuen uns darauf!
Therapie & Förderung
"Wiihabilitation" - wenn Spiel zur Therapie wird!
Das neuartige Bedienkonzept von Nintendos Wii-Spielkonsole sorgt nicht nur für Bewegung vor heimischen Fernsehern. Auch bei uns in der "Haunerschen" wird zukünftig virtuell gebowlt, Golf oder Tennis gespielt. Krankengymnastik getarnt als Videospiel - das ist "Wiihabilitation"
Die Firma Nintendo hat uns drei Spielkonsolen geschenkt! Mit neuen Fernsehern und Transportwägen wird die virtuelle Leibesertüchtigung nicht nur so manche Langeweile vertreiben, sondern auch spielerisch zur Mobilisation von bettägerigen und chronisch kranken Kindern beitragen.
Spiel & Spaß
Klinikclowns
Eine Schwester: "Manchmal sind die Kinder so krank, dass sie nicht spielen können. Dann kommen die Clowns, erzählen die wunderlichsten Dinge und fühlen sich in die Phantasiewelt der Kinder ein, eine Welt, die andere Erwachsene schon längst vergessen haben."
Wenn Sie mehr über die Klinikclowns wissen möchten, klicken Sie hier >> ![]()
Fortbildung
Diverses
Der Hauner Verein organisiert/finanziert gebrauchte oder neue Spielsachen/Bücher/Computer/Spielkonsolen/TV/Regalsysteme für die Ambulanzen, Stationen und Kinderbibliothek der Klinik.

