Wunschprojekte
Projekte, die der Verein momentan finanziell noch nicht unterstützen kann, aber für sinnvoll hält!
Personal
Psychologe für gastroenterologische Ambulanz zur Betreuung der chronisch erkrankten Patienten und ihren Familien
In der Gastroenterologischen Ambulanz des Dr. von Haunerschen Kinderspitals werden im Jahresdurchschnitt
- 180 Kinder und Jugendliche mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (M. Crohn, Colitis ulcerosa),
- 20 Säuglinge und Kinder mit Kurzdarmsyndrom und heimparenteraler Ernährung
- 25 Kinder mit chronischen Lebererkrankungen vor oder nach Lebertransplantation
medizinisch betreut. Natürlich sind wir auch noch für sehr viele andere Kinder und Jugendliche da, mit verschiedenen angeborenen Fehlbildungen, akuten oder chronischen Erkrankungen am Verdauungstrakt. Dafür steht ein Team an Ärzten, Schwestern und Ernährungsfachkräften bereit, unterstützt durch die Sozialarbeiterin und die psychosomatische Abteilung der Klinik.
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Der Hauner Verein unterstützte über Jahre die Ambulanz durch eine Arztstelle. In Zukunft soll das Behandlungsteam durch eine halbe Psychologenstelle verstärkt werden, damit eine kontinuierliche Betreuung dieser schwer kranken Patienten und ihrer Familien gewährleistet ist.
Wenn Sie mehr über die Erkrankung und deren Auswirkung für unsere kleinen Patienten, die in der Castroenterologischen Ambulanz sind, wissen möchten klicken Sie bitte hier >> ![]()
Psychologe zur Betreuung von drogenabhängigen Müttern und ihren Säuglingen
Schon die Schwangerschaft, vor allem aber die ersten Lebensmonate, sind eine
besonders chancenreiche Zeit für die Ausbildung einer "guten" Interaktion zwischen dem Kind und seinen primären Bezugspersonen. Besonders
in Fällen einer nicht geglückten Anfangsphase der Beziehung, wie sie - unter
anderem - bei Suchtproblematik eines oder beider Elternteile vorkommt, ist
die Entstehung einer ungünstigen psychosozialen Entwicklung wahrscheinlich.
Wenn Sie mehr über die Arbeit der Psychologen und Psychologinnen wissen möchten, klicken
Sie hier >> ![]()
Umbaumaßnahmen
Errichtung einer Überwachungseinheit für “Neuromonitoring”
Neuromonitoring bedeutet eine in einer universitären interdisziplinären Intensivstation dringend erforderliche kontinuierliche Messung von Hirnaktivität bei Kindern, die entweder eine akute primäre Hirnläsion haben (Hirnblutungen, Infarkte, Entzündungen, epileptische Anfälle) oder im Rahmen einer anderen, meist nicht neurologischen Grunderkrankung (postoperativ, Sepsis z.B. bei Kindern unter Chemotherapie, Verbrennungspatienten, Patienten nach einem schweren Schädelhirntrauma etc.) eine sekundäre Schädigung des Gehirns zeigen.
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Die Dokumentation des Ausmaßes der Einschränkung der Hirnaktivität mittels Neuromonitoring hat wichtige Implikationen für die weitere Therapieplanung, Prognoseeinschätzung und Überwachung von Medikamentenwirkungen auf das Gehirn. Während die kontinuierliche Messungen anderer Modalitäten und Parameter wie Herzfrequenz, Blutruck, Temperatur etc. als Selbstverständlichkeit auf einer Intensivstation etabliert ist, ist es absolut notwendig, dass auch ein Monitoring des für die kognitive Entwicklungsprognose wichtigsten Organ, dem Gehirn, implementiert wird.
Mit der in der in den letzten Jahren aufgebauten Epilepsiearbeitsgruppe (Leitung OA Dr. Ingo Borggräfe), die auf der EEG-Videomonitoring des Dr. von Haunerschen Kinderspitals komplexe Patienten mit schweren therapieresistenten Epilepsien betreut ist nun ein Team vorhanden, das ein Neuromonitoring auf einer interdisziplinären Intensivstation inhaltlich und technisch mit hoher Kompetenz betreuen kann.
Für den Betrieb einer Epilepsieintensiveinheit sind Umbaumaßnahmen der Station Intern 1 notwendig.
Die Umbaumaßnahmen sind notwendig um die unverzichtbaren nuklearmedizinischen Untersuchungen in ausreichender Abschirmung zu anderen Patienten durchführen zu können, wofür entsprechende Baumaßnahmen zur Bettentrennung erforderlich sind. Überwachungs- und Patientenzimmer müssen mit entsprechenden Kabelverbindungen und elektronischen Komponenten versorgt werden. Die kinder- und elterngerechte Unterbringung erfordert Umbaumaßnahmen mit Trennung von Zimmern und Abgrenzung über Schiebetüren.
Das Baureferat der Universität München hat uns eine Kostenübernahme von 43.000€ versprochen. Die lt. Kostenvoranschlag verbliebenen Kosten von 20.000 Euro übernimmt Sternstunden e.V. und dafür danken wir sehr herzlich!
Therapie & Förderung
Bewegungsmotivation für chronisch erkrankte und herzkranke adipöse Kinder
Die beiden Universitätskinderkliniken in München (TU und LMU) klagen, dass sie nicht nur vermehrt adipöse Kinder mit chronischen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und Gelenkproblemen in den Kliniken sehen, sondern dass auch ihre herzerkrankten Patienten sich keine körperliche Anstrengungen zutrauen oder ihnen zugetraut wird. Daher leiden sie unter den gleichen Folgeerkrankungen wie rein adipösen Kinder. Leider sind aktivierende Gruppen, wie z.B. die Herzsportgruppen bei den Erwachsenen, bei Kindern bundesweit gänzlich unbekannt.
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Das muss sich ändern, denn Vorbeugen ist besser als heilen - dieses Wort gilt mehr denn je!
Beide Universitäten haben sich zu einem Modellprojekt zusammengeschlossen, um eine ausgewählte Gruppe von 8-14 jährigen Kindern mit ihren Eltern sowohl 1x wöchentlich, als auch 4 x pro Jahr am Wochenende und 1x pro Jahr auch für eine Woche in einem sog. Sommercamp über einen Zeitraum von 2 Jahren unter ärztlicher Aufsicht in speziell abgestimmten Sportprogrammen zu aktivieren und aufzuklären.
Die Kinder sollen Spaß an der Bewegung lernen, verschiedenste Sportarten ausprobieren, Ernährungsberatung und –begleitung erhalten, in der Gruppe Gleichbetroffener Freundschaften pflegen, sich austauschen und Selbstvertrauen aufbauen. Eine Ernährungsberatung für die Eltern ist selbstverständlich mit eingeplant!
Wir benötigen vor allem für die wöchentlich stattfindenden Übungsstunden und die Wochenendfreizeiten finanzielle, aber auch personelle Unterstützung!
Amir und ein sorgenfreies Leben
Ein kleines Leben, das mit Ihrer Hilfe ein großes Stück sorgenfreier wird!
Aktuell befindet sich der ca. 2 Jahre alte Amir in stationären Behandlung der chirurgischen Klinik des Dr. von Haunerschen Kinderspitals.
Bei dem Jungen handelt es sich um einen Iraker mit einer postnatal auffällig gewordenen Analatresie (als Analatresie bezeichnet man angeborene Fehlbildungen, bei denen die Öffnung des Rektums bzw. Anus nicht vorhanden oder auch nicht korrekt angelegt ist).
Daran wurde der Junge in Bagdad bislang dreimal voroperiert, was an der Situation der Analatresie allerdings zu keinem Erfolg geführt hat. Letztlich wurden dort ein Ileostoma (künstlicher Darmausgang im Bereich des Ileums) und ein Colostoma (künstlicher Darmausgang im Bereich des Colons) insuffizient angelegt, so dass beide stark prolabieren. Der Junge kam zu uns in einem sehr schlechten somatischen Zustand, war kachektisch und die Haut am Abdomen war erheblich mazeriert (aufgeweicht), da im Irak eine Versorgung mit Stomabeuteln nicht gegeben war.
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Zunächst wurde in unserer Klinik eine ausführliche Diagnostik durchgeführt. Dabei zeigte sich neben der Analatresie ein deutlich komplexeres Krankheitsbild im Sinne einer Currarino-Triade (Anorektale Malformationen). Dazu gehörten eine Spaltbildung des Spinalkanals, einem Teratom im kleinen Becken und eine neurogene Blasenentleerungsstörung. Außerdem ist das Rückenmark im Bereich der Spaltbildung des Spinalkanals festgewachsen, was aktuell noch keine neurologischen Defizite bedingt, aber über Kurz oder Lang die Neurologie der Blase und auch der unteren Extremität deutlich verschlimmern wird, so dass eine künftige Lauffähigkeit in Frage gestellt werden muss.
Mit Hilfe von Spendengeldern der Bildzeitung „Ein Herz für Kinder“ in Höhe von 18.000€ und einem beträchtlichen Eigenanteil durch die Familie konnte bislang die Diagnostik und der erste Schritt zur Korrektur der Analatresie finanziert werden. Die Korrektur der Analatresie und die Revision der Stomata erfolgten vor drei Wochen. Zum Heilungsprozess soll der Junge anschließend für ca. 6 Monate zurück in die Heimat reisen.
Als weitere therapeutische Option sehen wir zum einen eine operative Lösung des Rückenmarks um so die aktuell sehr gute Neurologie der unteren Extremität und somit die Lauffähigkeit zu erhalten. Bezüglich der neurogenen Blase müssen die Messwerte nach dem Lösen des Rückenmarks neu erhoben und therapeutische Maßnahmen diskutiert werden.
Wir sehen für den Jungen insgesamt sehr gute Chancen, ihm durch die Operationen ein weitgehend normales Leben in seiner Heimat zu ermöglichen und die finanziellen Mittel scheinen für die aktuelle Behandlung auch auszureichen.
Allerdings ist die Finanzierung der zweiten Operation zur Lösung des Rückenmarks noch offen. Hierzu sind nach Schätzungen durch die Ärzte der Neurochirurgie ca. 30.000€ notwendig.
Spiel und Spaß
Mobiler Bücherwagen für die Kinderbücherei
Die Kinderbücherei der Klinik kommt mit einer mobilen Bücherei zu den Kindern auf Station und an das Krankenbett, wenn die Kinder bettlägerig sind. Leider ist das „Wagerl“ ein wenig altersschwach und sie benötigen dringend einen Neuen, der etwa 800.- Euro kosten wird. Spenden werden dafür gerne entgegengenommen!
Kinderbücher für unsere ausländischen Patienten
Unsere Patienten werden immer internationaler. Deshalb bittet die Kinderbücherei um Spenden, damit sie Kinderbücher u.a. in russischer, arabischer oder türkischer Sprache kaufen können. Spendenvolumen etwa 500.- Euro
In der Klinik hängen an diversen Plätzen die bunten Wandskulpturen von David
Gerstein. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir einen Spender für eine weitere
Skulptur finden können, die unsere Klinik fröhlich bereichert.


